Montag, 9. Juni 2014

Hähnchengrillspieße in Kräuter-Joghurt-Marinade

Damit das Grillen nicht so schnell einseitig und langweilig wird, sollte man ein paar unterschiedliche Rezepte in petto haben. Diese Hähnchenspieße schmecken toll! Sie sind leicht, traumhaft lecker und super zart :-) Wenn man Hähnchen in Joghurt mariniert wird es richtig toll zart und wird nicht trocken. Und das ist ja immer etwas problematisch bei Geflügel (bei mir zumindest ;-) Die Kräuter und die Zitrone verleihen dem Hähnchen einen erfrischenden sommerlichen Geschmack.
Das ganze wird noch mit Zucchinischeiben ergänzt, welches ein tolles Sommergemüse ist. 
Hähnchenspieße

Diese Spieße habe ich zum Grillen mit meinen Schwiegereltern mitgebracht. Und es hat jedem geschmeckt :-) Natürlich gab es noch viel anderes tolles Grillfleisch: Lamm, Rind,... Es war ein sehr schöner Grillabend :-)

Die Zutaten (4 Spieße)


  • 400 g Hähnchenbrustfilets
  • 150 g Naturjoghurt (Vollmilch)
  • 1/2 Bund Minze
  • 1/2 Bund Oregano
  • Saft und Schalenabrieb von einer Zitrone
  • 1 EL Olivenöl
  • 300 g Zucchini
  • Salz und Pfeffer

Die Zubereitung

Die Hähnchenbrustfilets abbrausen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Kräuter abwaschen, abtrocknen und die Blätter von den Stielen zupfen. Für die Marinade Joghurt, Kräuter, Zitronensaft, Zitronenschale und Öl in die Küchenmaschine geben und zu einer glatten Masse pürieren. Die Marinade in eine Schüssel oder verschließbaren Gefrierbeutel geben, die Hähnchenstücke hineingeben und alles gut vermischen. Für mindestens 4 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und in etwa 1,5-2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Hähnchenstücke aus der Marinade nehmen und abwechselnd mit den Zucchinischeiben auf Spieße stecken. Erst jetzt salzen und pfeffern. Für etwa 10 Minuten auf den Grill legen und gelegentlich wenden. 
Mit einem Salat und etwas Brot ist das ein wirklich leckeres Grillgericht;-)
Hähnchenspieße
 
Hähnchenspieße
Und was habt Ihr leckeres auf den Grill geschmissen? :-)

Dies ist mein Beitrag zum Blogevent Auf den Grill gekommen von homemade & baked.

http://homemadeandbaked.blogspot.de/2014/06/mein-5-blogevent-auf-den-grill-gekommen.html

Olivenbrot

Selbstgebackenes Brot ist wirklich toll!!! Man weiß was drin steckt und es verleiht ein gutes Gefühl:-) Vor allem aber dem Geruch von frischem Brot, welches gerade erst aus dem Backofen kommt, kann ich nicht widerstehen;-) Einfach herrlich!!!
Olivenbrot


Ob einfach pur, mit Butter bestrichen oder als Grillbeilage...Dieses Olivenbrot schmeckt super. Und der Olivengeruch ist Wahnsinn!!!
Ich finde, dass Olivenbrot das beste Brot zum Grillen ist. 
Nachdem die Einladung zum Grillen (bei dem herrlichen Wetter ist das Pflicht ;-)) von den Eltern von meinem Schatz kam, habe ich mich an´s Brotbacken gemacht, denn ich komme nie mit leeren Händen einer Essenseinladung nach :-) 

Die Zutaten 

  • 250 g Weizenmehl (Type 550)
  • 50 g Weizenvollkornmehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 170 ml lauwarmes Wasser
  • 12 schwarze Oliven (mit Stein - sie schmecken besser als die entsteinten)
  • 1 TL getrockneter Oregano

Die Zubereitung

Beide Mehlsorten in einer Rührschüssel miteinander vermengen. In der Mitte ein Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Zucker und etwas vom Wasser dazugeben und mit einer Gabel verrühren, bis die Hefe sich auflöst. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 10 Minuten gehen lassen. Das restliche Wasser, Salz und Olivenöl hinzufügen und etwa 5 Minuten mit dem Knethaken verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, mit Mehl bestäuben und zugedeckt etwa 45 Minuten gehen lassen. Währenddessen die Oliven entsteinen und grob hacken. Nach der Gehzeit den Teig aus der Schüssel nehmen und auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche kurz durchkneten. Die Oliven und den Oregano unterkneten. Den Teig zu einer Kugel formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und wieder zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 200C vorheizen. Eine ofenfeste Schüssel mit Wasser in den Backofen stellen und das Brot 35 Minuten backen. Mhhhhh ;-)
Olivenbrot



Oliven
 
Olivenbrot

Übrigens ist kein Krümelchen von diesem Brot übrig geblieben. Soooo lecker...:-)

Dies ist mein Beitrag zum Blog Event Und täglich grüßt der Hefeteig von Schön und fein.

 Banner Hefeteig

Sonntag, 8. Juni 2014

Frozen Jogurt mit Beeren

Toll, was für ein super Wetter gestern und heute gehts auch so weiter!  :-)
30 Grad, Sonnenschein,... :-) Da kann man doch eine Erfrischung brauchen;-)

Frozen Jogurt
Ich liebe Frozen Jogurt!!! Es ist leicht, erfrischend und fluffig. Also genau das richtige für warme Sommertage. Und da gerade Beerensaison ist gibt es dieses köstliche Eis mit Erdbeeren und Heidelbeeren.

Die Zutaten (4 Portionen)

  • 400 g Naturjoghurt (Vollmilch)
  • 40 g Zucker
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 1 Eiweiß
  • 1 Prise Salz 
  • 1 EL Zitronensaft
  • 150 g Erdbeeren
  • 50 g Heidelbeeren
Die Zubereitung

Mindestens 4-6 Stunden vor der Zubereitung den Kühklakku der Eismaschine in die Gefriertruhe stellen. Die Beeren waschen und trocken tupfen. Die Erdbeeren entstrunken und in kleine Würfel schneiden. Die Heidelbeeren ganz lassen. Beide Beeren im Gefrierschrank anfrieren lassen, so kann man sie nachher leichter mit dem Frozen Joghurt verrühren. Den Joghurt mit dem Zucker und dem Vanillemark glattrühren. Das Eiweiß mit dem Salz und dem Zitronensaft steif schlagen. Dann vorsichtig unter die Joghurtmasse heben. Und nun ab in die Eismaschine damit. Bei mir hat es etwa 30 Minuten gedauert. Zum Schluss nur noch die Beeren unterrühren. In Schälchen geben und mit noch mehr Beeren servieren. Mhhhh! :-)
Frozen Jogurt
HeidelbeerenFrozen Jogurt

Und mit was erfrischt Ihr Euch? :-)

Samstag, 7. Juni 2014

Tomaten-Rührei mit Feta - Ein Familienrezept

Dieses Gericht hat mich wirklich geprägt, denn es ist ein Gericht aus meiner Kindheit und eines der tollsten Rezepte meiner Familie. Strapatsada wird es auf griechisch genannt. Diese Rühreier gab es sehr sehr oft bei uns. Immer wenn wir (meine Schwester und ich) uns nicht einig waren was wir essen wollten hat uns meine Mum gefragt: "Soll ich Strapatsada kochen?" Und wir beiden schrien vor Freude: "Jaaaaaaaa!Mhhhh lecker!" Sie wusste, dass wir dieses Gericht liebten. Und da es ratz fatz zu zubereiten ist, stand fünf Minuten später das Essen schon auf dem Tisch und war schnell verputzt ;-)Wir blieben noch lange am Tisch sitzen, spielten und lachten. Es war eine tolle Zeit an die ich mich gerne zurückerinnere!
Strapatsada
Ich koche dieses Tomaten-Rührei gerne wenn sich der kleine Hunger zwischendurch bemerkbar macht und/oder ich Sehnsucht nach meiner Familie habe. Und dies war gestern wieder der Fall. (Und wie ich Euch bereits mitgeteilt habe lebt meine Familie in Griechenland)
Hinterher habe ich mit meiner Schwester telefoniert. Nachdem wir uns ausgeqatscht hatten redeten wir (wie immer) über Essen. Als sie von mir erfuhr, was ich heute gekocht hatte, lachte sie laut am anderen Ende der Leitung und sagte: "Ich auch!!!". Was für ein toller Zufall. Als hätten wir uns vorher abgesprochen :-) Essen verbindet eben!

Die Zubereitung und das Essen dieses Gerichtes hat richtig gut getan und hat viele alte schöne Erinnerungen hervorgerufen. 
Ich werde dieses Familiengericht sicherlich auch oft kochen, wenn ich mal Kinder haben sollte und hoffe, dass sie es genauso lieben werden, wie meine Schwester und ich es liebten und immer noch tun.


Die Zutaten (2 Portionen)

  • 250 g Romatomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Eier
  • 50 g Feta
  • 2 Zweige Oregano
  • 2 Zweige Basilikum
  • etwas Chiliflocken
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl

Die Zubereitung

Die Tomaten waschen, den Strunk herausschneiden und in kleine Würfel schneiden. Die Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin andünsten. Die Tomaten hinzufügen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Saft etwas verkocht ist. Währenddessen die Kräuter waschen, abtrocknen, von den Zweigen zupfen und grob hacken. Die Eier hineinschlagen, sofort alles miteinander verrühren und etwa 1 Minute stocken lassen. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Die Kräuter unterrühren, die Pfanne vom Herd nehmen und den Feta darüber krümeln. Mit fischen Brot und Oliven servieren. Einfach herrlich ;-)
Strapatsada
Feta Tomaten
Strapatsada
Und weil dieses Gericht sehr gut zum Thema Kulinarisches Brandzeichen passt, ist dieses Rezept mein Beitrag zum Blog-Event von EIN TOPF HEIMAT.


Und welches Gericht hat Euch geprägt?

Freitag, 6. Juni 2014

Tomaten-Rucola-Salat mit Parmesanchips

Ich glaube, dass Ihr mittlerweile wisst, dass ich "salatverrückt" bin;-) 
Ich liebe Salat in jeglicher Variante!!! Vor allem hat es mir der Rucolasalat angetan. Er schmeckt herrlich. Pfeffrig, nussig, intensiv!!!

Rucola Salat

Dieses Rezept ist von Küchengötter. Als ich es entdeckte musste ich es unbedingt ausprobieren. Ich war begeistert. Und bin es nach wie vor:-) Die Kombination aus Rucola, Tomaten und den knusprigen Parmesanchips ist traumhaft lecker!!!

Die Zutaten (2 Portionen) 












  • 25 g frisch geriebener Parmesan
  • 1 TL Kürbiskerne
  • 1 TL Paniermehl
  • 1 Bund Rucola
  • 2 Frühlingszwiebeln (die habe ich noch hinzugefügt)
  • 150 g Romatomaten
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1 EL Balsamico-Essig
  • 1/2 TL Dijon-Senf
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Die Zubereitung

Den Backofen auf 180C vorheizen. Die Kürbiskerne grob hacken und mit dem Parmesan und dem Paniermehl mischen. Aus der Mischung kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Im Backofen etwa 5 Minuten goldbraun backen. Währenddessen Rucola waschen, Stiele entfernen und trocken schleudern.Die Frühlingszwiebeln, waschen, putzen und in Ringe schneiden. Die Tomaten ebenfalls waschen, den Strunk entfernen und in Scheiben schneiden. Alle Salatzutaten in eine Schüssel geben. Aus beiden Essigsorten, Senf, Olivenöl, Salz und Pfeffer eine Vinaigrette herstellen und über den Salat träufeln. Die Parmesanchips aus dem Backofen holen und auf dem Salat verteilen. Wir haben noch ein paar Schnittchen mit Salami dazu gegessen ;-)
Tomaten
 Rucola-Salat

Mittwoch, 4. Juni 2014

Poêlée de crevettes à la provençale - Garnelenpfanne

Ich liebe Frankreich!!! Vive la France :-)
Vielleicht mag es daran liegen, dass meine Eltern mit meiner Schwester und mir öfters Urlaub in Frankreich machten. Hauptsächlich in Lyon, da dort einige Verwandte leben. Aber ich mag vieles an Frankreich: Die Menschen, die Art zu leben,... und vor allem das Essen. Ich kann nie an einer Patisserie vorbeilaufen, ohne schwärmend in das Schaufenster zu schauen und die vielen Köstlichkeiten zu betrachten:-)

Unseren letzten Sommerurlaub verbrachten wir im Süden Frankreichs, in der Provence. Es war das erste Mal, dass wir mit dem Auto in den Sommerurlaub fuhren. Wir wollten einfach frei sein und das tun wonach uns war. Somit mieteten wir uns eine tolle Ferienwohnung am Meer und fuhren direkt abends nach unserem letzten Arbeitstag los. Unseren ersten richtigen Stopp machten wir in Mailand und übernachteten in einem überteuerten Hotel. Leider waren die Matratzen so arg durch gelegen, dass wir jede einzelne Feder spürten. Somit machten wir kaum ein Auge zu. Am nächsten Morgen ging es dann direkt nach dem Frühstück weiter. Wir fuhren an der Côte d'Azur entlang. Bis wir dann endlich nachmittags unseren Zielort erreichten: Sausset le pins. Ein kleine Stadt an der Côte Bleu ca. 40 km westlich von Marseille. Nachdem wir uns etwas in unserer Ferienwohnung einrichteten gingen wir direkt an den Strand und hinterher erkundeten wir ein bisschen die Innenstadt. Wir wollten uns ein schönes Restaurant suchen. Aber Pustekuchen!!! Wo das Auge reichte, sahen wir nur Pizza, Pizza, Pizza. :-( 
Wir wollten aber etwas typisch provenzalisches zu uns nehmen. Also fuhren wir weiter in den nächsten Ort namens Carro. Dort entdeckten wir ein tolles kleines Restaurant, welches direkt am Hafen lag. Angelockt wurden durch das Schild: " Poissons et Fruits de mer". Wirklich toll!!! Da mussten wir unbedingt hin!
Garnelenpfanne
Wir blätterten die Speisekarte durch und wussten garnicht was wir alles essen sollten. Es gab so viel Auswahl: Coquilles Saint-Jacques, Dorade, Loup de mer, und und und ...  Dann habe ich mich für "Poêlée de crevettes à la provençale" entschieden. Und ich habe es nicht bereut. Es war ein Traum. Saftige Garnelen in einer Sauce aus frischen Tomaten, tollen Kräutern und herrlichen Chèvre-Krümeln. Serviert wurde es direkt in der Pfanne. Dazu gab es tolles knuspriges Baguette um es in die Sauce zu tunken. Ich war hin und weg ;-) Es hat fantastisch geschmeckt. Es war ein richtig toller Urlaub an den ich mich sehr gerne zurückerinnere. 

Und dieses Gericht verbinde ich mit unserem Urlaub in der Provence.

Ich habe dieses Gericht nun so nachgekocht, wie es mir in Erinnerung geblieben ist. 

Die Zutaten (2 Portionen)

  • 350 g Garnelen (mit Schwanzflosse)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 75 ml trockener Weißwein (Chardonnay)
  • 250 g reife saftige Strauchtomaten
  • ein paar Zweige frischer Oregano
  • ein paar Zweige frischer Thymian
  • ein Hand voll frische Petersilie
  • 1 kleine getrocknete Chili
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Zitronensaft
  • 50 g Ziegenfrischkäse
  • Olivenöl
  • Baguette zum Servieren

Die Zubereitung

Von den Garnelen evtl. noch vorhandene Därme entfernen, unter kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen. Die Zwiebel und den Knoblauch abziehen und fein hacken. Die Strauchtomaten waschen, abtrocknen und den Strunk herausschneiden. Danach in Würfel schneiden. Oregano und Thymaian waschen, trocken schleudern und die Blätter von den Stielen zupfen. Chili fein hacken.Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Die Garnelen hinzufügen und von beiden Seiten anbraten, bis sie rosa werden. Mit dem Weißwein ablöschen. Die Tomaten und die Kräuter hinzufügen und alles etwa 2 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Sauce etwas sämiger wird. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Chili würzen. Petersilie waschen grob hacken. 
Die Pfanne vom Herd nehmen, Ziegenfrischkäse darüber krümeln und mit Petersilie bestreuen. In der Pfanne servieren und Baguette dazu reichen.
Garnelenpfanne

Es hat herrlich geschmeckt!!! Mit einem kühlen Glas Chardonnay kam etwas Provence-Feeling auf:-)
GarnelenpfanneOregano Tomate Thymian
Garnelenpfanne

Dieses tolle Rezept ist mein Beitrag zum Blogevent "Bretagne meets Provence" von Ilona von "No Fastfood Today", Tim von "L'art de gourmet" und "Kochblogradio.de".

Ein wirklich tolles Blogevent!!!

Blogevent Bretagne meets Provence Banner 2

Montag, 2. Juni 2014

Gegrillte Papaya mit Limette

Papayas sind suuuper!!! Allein ihr Aussehen ist herrlich. Von außen sind sie schön helles gelbgrün und wenn man sie dann aufschneidet kommt ihr super weiches und saftiges orangegelbes Fruchtfleisch zum Vorschein! Diese Früchte sind eine richtige Schönheit und schmecken wunderbar süß :-) Und gesund sind sie auch noch. Sie stecken voller Vitamine und Spurenelemente.

Diese Vitaminbombe gab es am Wochenende bei uns zum Frühstück. Denn Vitamine haben wir nach einem langen Samstag und unserer bevorstehenden Unterrichtsstunde für unseren Hochzeitstanz gebraucht. Ja, ich rede zwar immer von meinem "Mann", aber heiraten werden wir erst in ein paar Wochen.

Falls Ihr Euch jetzt fragt ob das alles war was wir gefrühstückt haben: Natürlich nicht!!! Es gab noch viel drumherum. Die Papaya war sozusagen das Dessert ;-)
Gegrillte Papaya

Dieses Rezept ist aus dem Kochbuch "Verführerisch Kochen mit Sophie Dahl" von Sophie Dahl. Ich hatte schon lange nicht mehr darin gelesen oder etwas daraus gekocht. Aber neulich schaute ich mir meine Kochbuchsammlung genauer an und dieses sprang mir in´s Auge. Es sieht wirklich hübsch aus. Das Buchcover wird von den Farben Altrosa und Türkis dominiert.  Ein hübsches Foto von Miss Dahl, wie sie lachend mit einer Suppenschale dasitzt ist ebenfalls zu sehen.  Und genau aus diesen Gründen hatte ich dieses Kochbuch damals (etwa Anfang 2010) gekauft. Es sprang mir sofort ins Auge.
Das Kochbuch ist nach den vier Jahreszeiten unterteilt und zusätzlich nach Frühstück, Mittagessen und Abendessen sortiert.
Miss Dahl gibt einen persönlichen Einblick ihr Leben und welchen Einfluss Essen auf sie hat. Das Kochbuch liest sich sehr schön und zu jedem Gericht wird noch eine kleine Geschichte erzählt.
Die meisten Rezepte sind englischen Ursprungs. Aber man findet auch viele mediterrane und asiatische Gerichte. Mir ist damals gleich aufgefallen, dass sie Haferflocken, Eier und Dinkelmehl liebt, denn diese Zutaten sind Hauptbestandteile vieler Rezepte. Mich sprechen nicht alle Rezepte daraus an aber ein paar hatte ich bereits nachgekocht. Somit war es wieder an der Zeit etwas auszuprobieren!

Dieses Rezept ist toll. Es ist einfach, geht schnell und man braucht nur zwei Zutaten. Ich habe noch etwas Naturjoghurt und einen Klecks Honig dazu gereicht. Es hat köstlich geschmeckt.

Die Zutaten (2 Portionen)

  • 1 große reife Papaya
  • 1 Limette (Bio)
  • Naturjoghurt und Honig zum Servieren

Die Zubereitung

Den Backofengrill vorheizen (250C). Die Papaya halbieren, mit einem Löffel entkernen und mit der Öffnung nach oben auf ein Backblech legen. Die Limette heiß waschen und trocken reiben. Etwas Schale abreiben und den Saft auspressen. Die Limettenschale auf die Papayahälften streuen und den Saft in die Hälften träufeln. Etwa 5 Minuten unter den Grill stellen, bis die Papayahälften anfangen goldbraun zu werden. Aus dem Ofen nehmen, auf Teller legen und mit Joghurt und Honig servieren. Vorsicht!!! Heiß!!! :-)
Papaya
Papaya Limette

Gegrillte Papaya

Mit diesem Beitrag nehme ich am tollen "DKduW Blog-Event" von Foodfreak teil.

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